Führt Frauenmangel zu Fremdenfeindlichkeit?

4. November 2019 //

Vortrag & Diskussion: Abwanderung, Alterung, Frauenmangel

Der Einfluss des demografischen Wandels auf die politische Kultur in Ostdeutschland.

Das Frauen.Wahl.LOKAL organisiert in Kooperation mit der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung diesen Vortrags- und Diskussionsabend am 14.November 2019 um 18:30 Uhr in der Volkshochschule Dreiländerreck Löbau.

Mit der Soziologin und Autorin der Studie „Abwanderung, Alterung, Frauenschwund – Die verkannte Gefahr für eine offene Gesellschaft“, Katja Salomo vom Wissenschaftszentrum Berlin, mit dem Bildungsreferenten Peter Bienwald von der LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V., mit engagierten Frauen vom
Frauen.Wahl.Lokal sowie ostsächsischen Bürgermeister*innen, werden wir darüber sprechen, welche Auswirkungen der demografische Wandel in der Oberlausitz auf die politische Kultur hat. Gemeinsam wollen wir darüber nachdenken, welche Schlussfolgerungen für die kommunalpolitische Arbeit vor Ort gezogen werden müssen, wenn den wahrgenommenen Tendenzen entgegengewirkt werden soll.

Moderiert wird der Abend von der freien Journalistin Alexandra Gerlach aus Meißen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und anregenden Austausch!

Anmeldung: Wegen der begrenzten Plätze und für eine offene Gesprächsatmosphäre ist eine Teilnahmeanmeldung bis spätestens 10. November 2019 per Email an wahl.lokal@fwiekraft.de notwendig.

Wo? Im Saal der Volkshochschule Dreiländereck Löbau, Poststraße 8, 02708 Löbau

Kurz gefasst kommt Katja Salomo in der Studie zu dem Schluss:

„Ländlich geprägte Gebiete unterscheiden sich von urbanen Regionen zunehmend durch problematische demografische Entwicklungen: hohe Abwanderung, alternde Bevölkerung, hohe Überhänge von Männern im jungen und mittleren Erwachsenenalter. Das Beispiel Thüringen zeigt, dass diese demografische Homogenität ähnlich wie eine ungünstige wirtschaftliche Entwicklung subjektiv empfundene Benachteiligung und Abstiegsängste erzeugt. Das fördert intolerante und demokratieskeptische Einstellungen in ländlichen Regionen.“

Eine dreiseitige Zusammenfassung der Studie finden Sie unter https://wzb.eu/de/pressemitteilung/abwanderung-und-alterung-gefahr-fuer-die-demokratie

Wir freuen uns auf Sie und Euch!